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Neue Westfälische Samstag/Sonntag, 6./7. Oktober 2012

06.10.2012

ENGER

Magische Welt auf der Deele

Die Engeranerin Britta Ekkert schreibt einen Fantasy-Roman und gründet einen Verlag

VON MARTINA CHUDZICKI

 

Britta Ekkert hat nicht nur das liebevoll gestaltete Buch "Türen zum Licht" geschrieben. Sie hat auch gleich einen eigenen Verlag gegründet, um ihr Erstlingswerk so veröffentlichen zu können, wie sie es sich vorgestellt hat. Die Deele ihres Wohnhauses wird sich zur Lesung heute Abend in eine magische Welt verwandeln.

Zwischen Wirklichkeit und Phantasie | FOTO: MARTINA CHUDZICKI

 

Unter Elfen und Kobolden

 

Enger. Was macht man, wenn man ein Buch geschrieben hat und es genau so veröffentlichen möchte? Mit ein wenig Fantasy gründet man seinen eigenen Verlag. Das jedenfalls hat Britta Ekkert gemacht. Am heutigen Samstag stellt sie ihr Erstlingswerk vor- und lädt dazu in eine phantastische Welt ein.

 

Britta Ekkert hat ein zauberhaftes Buch herausgebracht.

 

Enger. Nein - es liegt nichts Mystisches über diesem Ort. Im Gegenteil: das Fachwerk des alten Kottens strahlt in der Herbstsonne, im Bauerngarten blühen letzte Sommerblumen, auf dem Weg zur Deele knirscht der Kies unter den Füßen. Idylle pur - und doch soll sich heute Abend hinter dem großen Deelentor eine ganz andere Welt auftun. Eine Welt voller Elfen und Kobolde, eine Welt, in der vieles ganz anders ist, als es zunächst scheint und in der sich hinter jeder Tür ein Geheimnis verbergen kann.


Für alle, die mehr als das Offensichtliche sehen und spüren wollen, die an das Fantastische, das ihnen in der Welt begegnen kann, glauben, lädt Britta Ekkert am Samstag, 6. Oktober, 19 Uhr, zu einer Erlebnislesung ein. Die Wahl-Engeranerin hat nicht nur das Buch, aus dem sie lesen wird, selbst geschrieben. Um es veröffentlichen zu können, hat sie auch gleich einen eigenen Verlag gegründet.

"Türen zum Licht" ist das Erstlingswerk von Britta Ekkert, das sie unter ihrem Mädchennamen Britta Sauerland auf den Markt bringt. Darin begibt sich die junge Französin Brigitte Soulié auf eine Reise in ihre eigene Vergangenheit und entdeckt dabei am Ende ihr wahres Ich. Auf ihrem Weg wird die Protagonistin immer wieder mit übersinnlichen Mächten und Kräften konfrontiert. Doch Elfen und Kobolde, Geister und Dämonen bevölkern nur einen kleinenTeil des Buches. "Dreiviertel der Handlung spielt in einer ganz realen Welt," sagt Britta Ekkert. Contemporary Fantasy oder Zeitgenössische Fantasy nennt sich dieses Subgenre der Fantasy-Literatur.


»In der Kirche lauert der Teufel«


Für den realen Teil des Plots hat die Engeranerin zwei Jahre lang sehr intensiv recherchiert. So reiste sie mehrfach nach Rennes-le-Chateau in Südfrankreich, wo ein Großteil der Handlung spielt. "Dieser Ort ist seit langem bekannt für seine mystische Atmosphäre," sagt Ekkert. Auch sie selbst hatte dort eine Begegnung, die sie nicht als Zufall abtun will. "Hinter der Tür der Kirche lauert der Teufel. Die Figur ist mit den Initialen BS gekennzeichnet. Da war mir klar, dass ich unter meinem Mädchennamen Britta Sauerland veröffentlichen werde."

Überhaupt geht es der 38-Jährigen vor allem darum, ihre Zuhörer zu sensibilisieren für alles, was nicht so offensichtlich ist. "In dieser Welt ist so viel Hektik und Schnelllebigkeit, da haben viele verlernt, auf Kleinigkeiten zu achten," sagt sie. Das Rascheln im Laub, das Licht hinter dem Fenster, die unerwartete Begegnung - das alles kann ganz alltäglich sein, es kann aber auch ein Hinweis sein aus einer anderen Welt, wenn man nur bereit ist, genau hinzuhören. In der Contamporary Fanstasy verschmelzen reale Welt und phantastische Elemente.

Zwar gehe Fantasy immer, hat sich Britta Ekkert im Vorfeld von einer Buchhändlerin versichern lassen. Auf eine Veröffentlichung in einem großen Verlag wollte sie sich aber dennoch nicht verlassen. "Das wäre schon wie ein Lottogewinn, wenn man bei einem großen Verlag unterkommt," sagt die Jungautorin. Die für sie logische Konsequenz daraus: Ich gründe meinen eigenen Verlag.

Seit dem 1. Oktober gibt es den Fantasy-Türen-Verlag. Einziges Verlagsobjekt ist der knapp 400 Seiten starke Roman "Türen zum Licht" - bislang. Denn Britta Ekkert hat noch einiges vor, will vor allem auch anderen Jungautoren gute Bedingungen für Veröffentlichungen bieten. Ihr eigener Roman ist in einer Auflage von 1.500 Stück erschienen. "Davon kommen 1.000 gleich als Taschenbuch heraus," sagt Ekkert. Auch das sei nur möglich durch den eigenen Verlag. Aber sie weiß auch: rechnen wird sich die Erstveröffentlichung erst einmal nicht. Deshalb sind weitere Projekte schon in Planung. Aus dem vorliegenden Buch wird sie drei Geschichten für Kinder herauskoppeln. "Das wird eine Kinderbuch-Reihe unter dem Titel ,Die Wächterbande’. Die ersten drei Titel werden im Frühjahr erscheinen." Vorgestellt wird die Reihe im März 2013 auf der Leipziger Buchmesse. "Der Stand ist schon gebucht," freut sich Ekkert schon jetzt. Natürlich wird auch ihr Roman "Türen zum Licht" dort einem großen Publikum vorgestellt.

Ein kleineres Publikum hat bereits heute Abend die Gelegenheit, in das Buch hineinzulauschen.

Britta Ekkert verspricht mehr als nur eine Lesung, sie verspricht einen Abend, der alle Sinne ansprechen soll.

 

Lesung

 

Die Lesung in der Deele des Bauernhauses an der Friedrichstraße 22 beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ab 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Britta Ekkert will den Raum in einen magische Welt verwandeln, hinter jeder Deelentür soll sich ein kleines Geheimnis verstecken, das es zu entdecken gilt. Und wer will, genießt dazu ein Gläschen "Occultum Lapidem".

" Türen zum Licht" ist heute Abend, ab sofort aber auch in örtlichen Buchhandlungen oder über die Internetanbieter erhältlich. Weitere Informationen unter www.fantasy-türen.de

Neue Westfälische Montag, 08. Oktober 2012

ENGER

 

Stimmungsvolle Atmosphäre


Britta Ekkert stellt ihren Fantasy-Roman vor und spricht dabei alle Sinne an  Im Kerzenschein und geheimnisvoller Umgebung las Britta Ekkert aus ihrem Roman "Türen zum Licht".

Spannend | FOTO: DAVIES

 

Enger (lmd). Kleine Nebelschwaden, Kerzenlicht und mystische Musik: Dieses Bild bot sich den rund 70 Gästen beim Betreten der Deele des alten Bauernhauses von Britta Ekkert. Dort stellte die Autorin ihren Debütroman "Türen zum Licht" vor.


Der Fantasy-Roman von Britta Ekkert, den sie unter ihrem Mädchennamen Britta Sauerland veröffentlicht hat, erzählt die Geschichte einer französischen Kriegsreporterin, die als Kind ihre Eltern auf tragische Weise verlor. Nachdem sie immer wieder Alpträume hat, begibt sie sich auf die Spuren ihrer Vergangenheit. Dabei geschehen immer wieder scheinbar unnatürliche Dinge.

Dass Britta Ekkert viel Phantasie hat, beweist sie auch bei der Lesung. Denn anders als normalerweise üblich, hat sie eine Erlebnis-Lesung angekündigt. Und dieses Versprechen hält die Autorin. Denn Geräusche wie schnelle Schritte und Türenknarren sowie die mystische Atmosphäre bringen die Zuhörer nahezu in eine andere Welt.

"Die Geschichte hat sich entwickelt. Ich bin viel gereist und habe persönliche Erlebnisse mit einfließen lassen", sagt die Debütautorin aus Enger.

Gerade arbeitet sie an drei Kindergeschichten. Veröffentlicht werden sollen sie in dem Fantasy-Türen-Verlag, den Britta Ekkert gegründet hat, um ihren Roman "Türen zum Licht" herauszugeben.

 



Westfalen-Blatt, Engerscher Anzeiger Dienstag, 9.Oktober 2012

Kerzen erleuchten die Deele des alten Fachwerkkottens, deren Decke mit Zweigen behangen ist. Dicht an dicht drängen sich die Besucher der Erlebnis-Lesung von Britta Ekkert auf den Stuhlreihen. Zusammenrücken ist angesagt, weil mehr Gäste gekommen sind als Platz auf der Deele ist. Aber die Atmosphäre stimmt: Genau hierher gehört der Fantasy-Roman, den die Engeranerin unter ihrem Mädchennamen Britta Sauerland verfasst und veröffentlicht hat. Zum fantasievollen, gleichzeitig präzisen Schreibstil passt Natürlichkeit und Ursprünglichkeit des Leseraums, und auch der Herbst draußen lässt es auf der Deele noch einmal wohliger werden. »Türen zum Licht« heißt der 400 Seiten starke Roman, aus dem die Autorin jetzt vorlas und an passender Stelle Klänge einspielen ließ.

Foto: Thomas Meyer



WESTFALEN-BLATT Engerscher Anzeiger Freitag, 5. Oktober 2012

Enger
Verborgenes hinter jeder Tür

Britta Ekkert schreibt ihren ersten Roman und gründet eigenen Verlag

Hinter jeder Tür gibt es etwas Geheimnisvolles. Davon ist die 38-Jährige Neuautorin Britta Ekkert überzeugt. Hinter dieser für ihre Lesung aufgestellten alten Tür steht aber nur sie selber und zeigt ihren neuen Roman »Türen zum Licht«. Foto: Kathrin Weege

Freitag, 05. Oktober 2012
- 08:56 Uhr
Von Katharina Schohl

Enger (WB). Einmal aus dem Alltag entfliehen, spannende Abenteuer erleben und eine Tür in eine andere Dimension öffnen: Davon träumen viele. Autorin Britta Ekkert verwirklicht genau das für sich mit ihrem Erstlingsroman »Türen zum Licht«, der am 1. Oktober in ihrem neugegründeten Fantasy-Türen-Verlag erschienen ist.

»Der Roman soll dem Leser verdeutlichen, dass hinter jeder Tür etwas Verborgenes und Unbekanntes liegt, das es kennen zu lernen lohnt. Ich möchte die Menschen animieren, stets aufmerksam und mit offenen Augen durch die Welt zu gehen«, sagt Ekkert, die unter ihrem Mädchennamen Sauerland schreibt.

Zur Handlung: Ein junges Mädchen erleidet einen tragischen Schicksalsschlag. Ihre Eltern kommen bei einem Erdbeben ums Leben. Jahre lang gelingt es ihr, das Erlebte aus ihrem Gedächtnis zu verdrängen und ihr Leben unbeschwert zu genießen. Doch dann kommen die Erinnerungen mit einem Mal zurück. Um die Vergangenheit aufzuarbeiten, beschließt die junge Frau, die als Krisenreporterin in New-York lebt und arbeitet, in ihre Heimat, das französische Rennes-Le-Château, zu reisen, wo sie viele spannende Abenteuer mit Kobolden und Elfen erlebt, die ihren Blick auf die Welt für immer verändern werden.

Neben spannenden Geschichten verarbeitet die Autorin in ihrem Roman jedoch auch eigene Erfahrungen und Erlebnisse und schafft damit den Sprung zwischen Fiktion und Realität.

Ekkert: »Mein Ehemann Karl hat mich immer unterstützt und reiste mit mir nach Frankreich. Dort recherchierte ich zu Schauplätzen des Romans und ließ die Mystik der Orte auf mich wirken.«

Drei Jahre dauerte es, bis der Roman fertig war und die Planungen für die Eröffnung ihres Fantasy-Türen-Verlags, der in Zukunft weitere Autoren aufnehmen soll, abgeschlossen waren. Nebenbei betreibt die 38-Jährige zudem eine Pferdepension und einen Internetshop für Antiquitäten. Inspiriert wurde Ekkert vor allem durch die Arbeit mit ihren Pferden und ihren beiden Hunden, denen sie das Buch widmete.

Ekkert plant zwei weitere Romane und eine Kinderbuchserie zu veröffentlichen, die an das Buch »Türen zum Licht« angelehnt sein sollen. Im März wird sie ihren Roman zudem auf der Leipziger-Buchmesse vorstellen. Weitere Informationen über die Autorin, ihr Werk und den Fantasy-Türen-Verlag gibt es im Internet:

http://www.fantasy-tueren.de